Webvideo

Zwischen Oktober 2011 und Dezember 2014 war ich für das Netzfilmblog auf ZEIT ONLINE verantwortlich. Unter dem Motto “Es geht auch ohne Fernsehen” wollten die Redaktion und ich den Wandel vom klassischen Fernsehen zum Internet-TV begleiten und eine Mischung aus netten Fundstücken und klassischer Berichterstattung liefern.

Television by goesberlin (CC BY-NC-ND 2.0)

Dreimal habe ich dafür vor Ort vom Deutschen Webvideopreis berichtet und den Aufstieg der deutschen YouTube-Szene begleitet. Als erste deutsche Publikation habe ich den YouTube Space in Los Angeles besucht und früh über den Netflix-Start in Deutschland berichtet. Ich habe mich kritisch mit Multi-Channel-Netzwerken und Vertragskonditionen auseinandergesetzt, mit Trends wie Let’s Plays und neuen Diensten wie Vine befasst, sowie auf Konferenzen über die Entwicklung von Video on Demand diskutiert.

Gastautoren haben erklärt, wieso sie ihre Kurzfilme lieber online veröffentlichen als auf traditionellen Filmfestivals, und regelmäßig habe ich auf neue Vertriebswege und Möglichkeiten für Filmemacher hingewiesen. Ich habe mit Remix-Künstlern und CEOs gesprochen und gezeigt, was Craft Beer und Autos mit YouTube zu tun haben. Ich habe interaktive Formate der Öffentlich-Rechtlichen unter die Lupe genommen, Webdokus vorgestellt und virale Hits analysiert. Dazwischen haben die Redaktion und ich unsere liebsten Fundstücke geteilt: Unter anderem in der Kategorie “Netzfilm der Woche” fast zwei Jahre lang jeden Sonntag einen besonders gelungenen Kurzfilm.

Das Netzfilmblog ist inzwischen aus Budget- und Zeitgründen eingestellt, aber eine Auswahl der Inhalte und darüber hinaus findet sich weiterhin in meinem persönlichen Vimeo-Kanal. Die jeweils letzten Einträge gibt’s hier.