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		<title>Neues Projekt: Das Netzfilmblog</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 21:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen fragte mich der Chefredakteur, ob ich nicht Lust h&#228;tte, f&#252;r ZEIT ONLINE ein wenig &#252;ber &#8220;Filme im Netz&#8221; zu bloggen. Damit gemeint waren nicht etwa Filme oder Serien, die Fernsehsender inzwischen auch immer h&#228;ufiger &#252;ber Pay-per-View online anbieten, sondern Inhalte, die tats&#228;chlich exklusiv im Netz zu finden sind. Nun war und bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://eikman.net/blog/wp-content/uploads/2011/10/netzfilmblog-teaser-540x304.jpg" alt="" title="netzfilmblog-teaser-540x304" width="540" height="304" class="aligncenter size-full wp-image-1067" /></p>
<p>Vor einigen Wochen fragte mich der Chefredakteur, ob ich nicht Lust h&#228;tte, f&#252;r <a href="http://www.zeit.de">ZEIT ONLINE</a> ein wenig &#252;ber &#8220;Filme im Netz&#8221; zu bloggen. Damit gemeint waren nicht etwa Filme oder Serien, die Fernsehsender inzwischen auch immer h&#228;ufiger &#252;ber Pay-per-View online anbieten, sondern Inhalte, die tats&#228;chlich exklusiv im Netz zu finden sind. Nun war und bin ich sicherlich kein ausgeschriebener Filmexperte &#8211; ich war seit Jahren in keinem Kino mehr &#8211; aber gleichzeitig reizte mich das Thema: Schlie&#223;lich stolpere ich jeden Tag in meinem Feedreader &#252;ber Filme, Serien oder Dokus, die wohl ohne das Netz niemand jemals sehen w&#252;rde.</p>
<p>Nach einer Woche der &#220;berlegung habe ich der Idee schlie&#223;lich zugesagt. Das Ergebnis ist seit letzten Freitag online und h&#246;rt auf den einfachen Namen &#8220;<a href="http://blog.zeit.de/netzfilmblog/">Netzfilmblog</a>&#8220;. Dabei schon im Vorfeld den richtigen Fokus zu finden, war gar nicht so einfach &#8211; allein die Bezeichnung &#8220;Netzfilm&#8221; ist allenfalls eine vage Bezeichnung f&#252;r das Ph&#228;nomen. Aber ich denke, die entsprechende <a href="http://blog.zeit.de/netzfilmblog/info/">About-Seite</a> fasst die Idee ganz gut zusammen: Das Blog soll die Br&#252;cke schlagen zwischen Inhalten, die einfach unterhaltsam, interessant oder gut gemacht sind (also Kurzfilme, Animationen und Serien, die sich so auf YouTube und Vimeo tummeln) und gr&#246;&#223;eren Projekten, die tats&#228;chlich die technischen M&#246;glichkeiten des Internets aureizen, oder ohne das Netz gar nicht erst entstanden w&#228;ren. </p>
<p>Die ersten Reaktionen auf den Start am Freitag mit meinem Interview von <a href="http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2011/09/30/aufgezeichnet-tv-comics-im-netz/">aufgezeichnet.tv</a> waren gr&#246;&#223;tenteils positiv, was nat&#252;rlich auch eine entsprechende Erwartungshaltung mit sich bringt. Ich denke, letztlich wird die Mischung entscheidend sein: Zwischen Unterhaltung und Information, zwischen &#228;lteren und neuen Inhalten und zwischen kurzweiligen Postings und l&#228;ngeren Features und Interviews. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die Sache entwickeln wird. Und falls jemand einen interessanten Link zum Thema hat: Immer her damit!</p>
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		<title>Griechenlands verworrene Krise</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 19:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eikman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen verfolge ich, sowohl passiv als auch aktiv, das Geschehen in Griechenland. Ich lese von Zahlen, die uns sagen sollen, wieso Griechenland unsere Hilfe braucht. Von harten und weichen Umschuldungen, von Sparpaketen und Misstrauensvota. Von der Zukunft des Euro. Von Vorurteilen und Stereotypen. Kein Wunder, dass sich im Laufe der letzten Woche meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen verfolge ich, sowohl passiv als auch aktiv, das Geschehen in Griechenland. Ich lese von <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-06/griechenland-euro-zahlen">Zahlen</a>, die uns sagen sollen, wieso Griechenland unsere Hilfe braucht. Von harten und weichen Umschuldungen, von Sparpaketen und Misstrauensvota. Von der Zukunft des Euro. Von Vorurteilen und Stereotypen. Kein Wunder, dass sich im Laufe der letzten Woche meine Meinung dabei, je nach Erkenntnisstand, mehrmals gewendet hat: Vom zun&#228;chst reflexartigen &#8220;Wieso sollten die Griechen noch mehr Milliarden <em>von uns</em> bekommen?&#8221; bis hin zum mitf&#252;hlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r eine Nation, dessen Bild sich wohl in den K&#246;pfen der meisten Deutschen ge&#228;ndert hat, wenn auch allzu h&#228;ufig ins Negative.</p>
<p>Wenn mir eines im Rahmen der Berichterstattung bewusst geworden ist, dann ist es, dass es sich in der Causa Griechenland l&#228;ngst nicht mehr um die Finanzkrise und Verschuldung eines einzelnen Staates handelt. Es ist eine europ&#228;ische Krise. Es geht um eine desillusionierte Jugend, die seit Wochen in Zelten um ihre Zukunft k&#228;mpft. Um eine Generation &#228;lterer Griechen, die jahrzehntelange, schleichende Korruption und Misswirtschaft billigte. Es geht um politische Lager, die scheinbar vor allem sich selbst retten wollen, um europ&#228;ischen Zusammenhalt, um die Stabilit&#228;t und Zukunft einer W&#228;hrung und, ja, letztlich auch aber fast nur noch am Rande um leere Staatskassen. Und genau in dieser Vielschichtigkeit liegt auch das Problem, die Situation tats&#228;chlich in all seinen Facetten zu verstehen &#8211; und auch verstehen zu wollen. Man merkt schnell wie leicht es ist, sich der schnellen Reaktion hinzugeben statt sich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen.</p>
<p>Den <a href="http://print-wuergt.de/2011/06/27/was-soll-man-eigentlich-uber-griechenland-denken/">vielleicht besten Text zum Thema</a> gibt es nicht auf den Startseiten der gro&#223;en Medienh&#228;user zu lesen, sondern in einem Blog und auf <em><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/526523">jetzt.de</a></em>. Er stammt aus der Feder von Michalis Pantelouris, der gleich zu Beginn die wichtige Frage stellt: &#8220;Steigt &#252;berhaupt noch jemand durch bei dem, was in Griechenland passiert?&#8221;. Im folgenden versucht er auf gut verst&#228;ndliche und gleichzeitig tiefgr&#252;ndige Weise, Aufl&#246;sungsarbeit zu leisten. Ich glaube immer noch nicht, alles verstanden zu haben. Aber wieder etwas mehr. Bitte lesen.</p>
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